Probleme bei der Fusion von Opel und Peugeot werden vernebelt

Presserklärung der Liberalen Senioren Hessen.

Probleme bei der Fusion von Opel und Peugeot werden vernebelt

Korbach. Die Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und Arbeitsministerin Nahles (SPD), dass sie sich mit Peugeot verständigt hätten, dass nach der Fusion alle rechtsverbindlichen Vereinbarungen eingehalten werden, ist eine Selbstverständlichkeit. Mit dieser Erklärung wird nur festgestellt, dass deutsches und internationales Recht bei der Fusion eingehalten wird. Es kann kein politischer Erfolg sein, dass bis zum 31.12.2018 , wie rechtsverbindlich vereinbart wurde, keine Entlassungen bei Opel erfolgen, dies hätte sich sowieso nicht ergeben, da ein neues Entwicklungskonzept für den Konzern vor 2019 nicht umgesetzt werden kann.

Die Strukturprobleme beider Unternehmen die auf Kostenreduzierungen aufbauen, wurden nicht geklärt. Es soll nur verhindert werden, dass die Suche nach Lösungskonzepten die CDU und SPD bis zur Bundestagswahl belasten.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der Liberalen Senioren, Otto Wilke, stellt fest, dass diese „Problemverdrängungspolitik“ kein Beitrag ist, der neues Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Politiker schafft.

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